5 Lerntipps: So lernst du schneller als andere

#schneller lernen

In diesem Kurzvideo wird Ihnen gezeigt, wie Sie weniger Zeit beim Lernen verschwenden und Ihre Wissensaufnahme deutlich zu beschleunigen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

(6 Minuten)


ZUSAMMENFASSUNG

  1. DAS PARETO-PRINZIP – Zeit ist für alle knapp. Damit du effektiv lernen kannst, mache zuerst die relevanten 20% ausfindig.
  2. BEWEGUNG – Maximale Aufnahmefähigkeit. Etwas Bewegung verbessert die Leistungsfähigkeit deines Gehirns. Mache vor dem Lernen oder in Lernpausen ein wenig Sport, damit du danach besser lernen kannst.
  3. NOTIZEN – Lernen durch mehrfache Wiederholung: Hören, aufschreiben, nochmal durchlesen
    1. Papier und Stift bevorzugen. Handschriftliche Zusammenfassungen und Notizen helfen drastisch dabei, wenn du etwas schnell auswendig lernen willst.
    2. LapTop und Handy fördern das Ablenken
  4.  FEYNMAN-METHODE – „Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es selbst nicht gut genug verstanden“ – Albert Einstein.  Erkläre das, was du gerade lernen möchtest, einer anderen (optional imaginären) Person.
  5.  MNEMOTECHNIKEN
    1. Loci-Methode: Ort und Information verknüpfen (siehe unten)
    2. Major-System: Zahlen nach einem bestimmten Muster in Bilder umwandeln (siehe unten)

AUßERDEM

Prinzipiell ist es ratsam, größere Lerneinheiten über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Die Pausen dürften dann auch mal mehrere Tage dauern. Nur so können SIE das Wissen länger behalten. Ad hoc Gebüffeltes bleibt meist nur kurz im Gedächtnis. Nutzen Sie daher unsere Mediathek, die Aufzeichnungen der Webinare, sowie Kurzvideos können Sie sich zu jeder Zeit, an jedem Ort erneut ansehen.

Menschen können sich nicht jederzeit über einen längeren Zeitraum voll auf eine Aktivität konzentrieren, wobei es besonders bei unangenehmen Tätigkeiten schwer fällt, die Gedanken beim Thema zu halten. Der Versuch die Konzentration zu erzwingen, indem man einfach geduldig sitzen bleibt, funktioniert selten. Meist endet ein solcher Versuch damit, dass man sich allmählich ärgert, dauernd mit sich unzufrieden ist, weil die Gedanken schon wieder irgendwohin wandern. Es gibt eine individuelle Grenze, wie lange man sich in solchen schwierigen Situationen noch konzentrieren kann, die meist zwischen 10 und 40 Minuten liegt, je nach Aufgabenschwierigkeit und persönlicher Verfassung. Wenn man sich nicht 30 Minuten lang konzentrieren kann, dann versucht man es mit nur 20 Minuten, und wenn das auch nicht funktioniert, dann nur 10 Minuten. Durch Übung kann man diese Konzentrationsgrenze langsam geringfügig steigern. Wenn man diese Grenze erreicht hat, sollte mit dem Arbeiten aufhören, d.h., man sollte mit der Aufgabe aufhören, sobald die Konzentration nachlässt, und nicht erst dann, wenn sie von selber längst weg ist. Nach Phasen der hohen Konzentration sollte man eine kurze Pause zur Entspannung einlegen, in der man bewusst die Gedanken auch schweifen lassen kann. Zwei Minuten nur aus dem Fenster schauen, den Mistkübel entleeren, Brot kaufen gehen, Geschirr abwaschen… Irgendwann ist aber Schluss, denn ein Mensch kann maximal etwa vier bis sechs Stunden am Tag konzentriert arbeiten oder lernen, dann lässt die Aufmerksamkeit immer schneller nach. Man sollte daher bei der Planung von Arbeiten oder Lernphasen diese natürlichen Grenzen mit einplanen und im Zweifelsfall die eigenen Ansprüche reduzieren.


Loci-Methode:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Major-System:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


Quellenangaben:
Youtube: Logical Lemon
WWW: https://lerntipps.lerntipp.at/konzentrationsgrenze/ (2019-07-23)