KWS Info-Videos und Technikwissen

Hier finden Sie schnelle Hilfe wenn Sie schnelle Hilfe brauchen: Beispielsweise zum Einmessen von Satellitenantennen oder zum Installieren von UNICABLE-Multischaltern mit VAROS-Geräten – per Video oder in unserem kleinen Glossar stellen wir Ihnen Grundwissen zur Verfügung.

 

Einmessen eines SAT Spiegels (ASTRA)

Um Ihnen die Suche eines Satelliten und die korrekte Justage der SAT-Antenne zu erleichtern, steht für Sie dieses Info-Video zur Verfügung.

 

Einmessen eines SAT Spiegels (Astra) mit SAT-Scan-Funktion

In diesem Video wird Ihnen gezeigt, wie man einen Satelliten findet und den Spiegel optimal justiert mit Hilfe der SAT-Scan-Funktion (KWS VAROS 306).

 

Bedienung eines VAROS 306 bei UNICABLE

In diesem Video wird gezeigt, wie man mit einem VAROS 306 von KWS-Electronic einen UNICABLE-Multischalter testet.

Fachbegriffe

Spektrum - Darstellung von SAT-ZF-Ebenen
Alle Messempfänger von KWS haben einen eingebauten Analyzer, mit dem sich das Spektrum einer Antennenanlage optisch darstellen lässt. Dieser Analyzer zeigt im abgestimmten Bereich alle Sender nach Frequenz und Pegelstärke an.

Mit Hilfe der Analyzerfunktion können beispielsweise Schräglagen, Stehwellen oder Umschaltvorgänge bei SAT-ZF-Verteilungen schnell und übersichtlich beurteilt werden. In einer schmalbandigen Darstellung können auch Richtfunkstrecken oder störende DECT-Signale nachgewiesen werden.

QPSK - Quadrature Phase Shift Keying
oder Vierphasenumtastung ist das Modulationsverfahren zur Übertragung digitaler Audio- und Videosignale über Satellit (DVB-S).

Die Trägerfrequenz nimmt vier verschiedene Phasenzustände an. Die FEC (Forward Error Correction) besteht aus dem inneren Fehlerschutz (Viterbi-Decoder) und einem äußeren Fehlerschutz (Reed-Solomon-Decoder). Diese können Bitfehler, die durch die verschiedenen Einflüsse im Übertragungskanal hervorgerufen werden bis zu einer bestimmten Grenze wieder entfernen. Die Messempfänger nutzen diesen Fehlerkorrekturmechanismus zur Ermittlung der Bitfehlerrate vor und nach Viterbi.

QAM - Quadrature Amplitude Modulation
ist das Modulationsverfahren zur Übertragung digitaler Audio- und Videosignale über Kabel (DVB-C). Innerhalb des DVB-C Standards sind die Modulationsschemen 16, 32, 64, 128 und 256 QAM definiert.

Die FEC (Forward Error Correction) besteht aus einem äusseren Fehlerschutz (Reed-Solomon-Decoder). Dieser kann Bitfehler, die durch die Einflüsse im Übertragungskanal hervorgerufen werden, bis zu einer bestimmten Grenze wieder entfernen. Der Messempfänger nutzt diesen Fehlerkorrekturmechanismus zur Ermittlung der Bitfehlerrate.

COFDM - Coded Orthogonal Frequency Division Multiplexing
ist das Modulationsverfahren zur Übertragung terrestrisch abgestrahlter digitaler Audio- und Videosignale (DVB-T). Das Verfahren ist für einen Betrieb im Gleichwellennetz ausgelegt.

Man unterscheidet zwei Verfahren:
2k: Dabei werden 1705 benachbarte Einzelträger in einem Kanal übertragen.
8k: Hier sind es 6817 benachbarte Einzelträger.

Diese Einzelträger können mit QPSK, 16 QAM oder 64 QAM moduliert werden. Das COFDM-Verfahren unterscheidet drei Arten von Einzelträgern: Datenträger, Pilotträger und TPS-Träger.

SCOPE/Brumm - Oszillographische Darstellung der Fernsehbildzeilen

Die SCOPE-Funktion stellt dem Anwender eine oszillographische Darstellung der Fernsehbildzeilen in Echtzeit zur Verfügung. Die wichtigsten Prüfzeilen sind die Zeilen 5, 17, 18, 330 und 331.

Nicht alle Prüfzeilen werden von allen Sendeanstalten eingespeist. Damit können Übertragungsparameter visuell erfasst werden, so z.B. Rauschen, Reflexionen, Gruppenlaufzeitverzerrungen, Nichtlinearitäten, Frequenzgangfehler…

Mit der BRUMM-Messung wird es für den Anwender möglich, einen in CATV-Anlagen oft vorhandenen Videobrumm festzustellen, bevor er für den Kunden am TV-Bild sichtbar ist.

DVB-S2

Damit können im ersten Step die Geräte AMA 300 und AMA 301 echte HDTV-Signale nicht nur im BK-Bereich, sondern auch bei SAT messen. Messen von HDTV-Signalen bei SAT heißt: Pegel, Bitfehlerrate (BER) vor und nach der Korrektur, S/N und Konstellationsdiagramm.

Im CATV-Bereich ist die HDTV-Messung (256 QAM) schon lange Standard in den KWS-Messempfängern. Dabei werden angezeigt: Pegel, BER, Modulationsfehlerrate (MER) und Konstellationsdiagramm.

HDTV - Hochauflösendes Fernsehen/High Definition Television
Dem hochauflösenden Fernsehen HDTV gehört die Zukunft. Ein Quantensprung im Vergleich zum analogen Fernsehen. HDTV wird seit längerem über Satellit oder über gut ausgebaute CATV-Netze ausgestrahlt. Das HD-Programmangebot wächst stetig.

Dabei ist zu beachten, dass die richtige Modulation und die richtige Datenkompression zusammen echtes HDTV ausmachen.

Beim SAT-Empfang wird HDTV idealerweise in der Modulation 8 PSK und mit dem Kompressionsverfahren MPEG-4 übertragen. Im Kabelfernsehen dagegen ist auf Grund der geringeren Bandbreite (8 MHz) eine wesentlich höhere Modulation notwendig. In den meisten Fällen werden die Signale 256 QAM moduliert, ebenfalls in MPEG-4. Es gibt auch die Übertragung QPSK und MPEG-4. Auch in diesen Kombinationen lässt sich HDTV über SAT abstrahlen.

UNICABLE
Die Version UNICABLE ist eine Variante der DiSEqC-Steuerung entsprechend der Norm DIN EN 50494. Es ist die Signalverteilung von Satellitensignalen über ein einziges koaxiales Kabelverteilnetz.

Bei diesem System wird in der UNICABLE-Einheit (LNB oder Multischalter) der gewünschte Transponder auf eine feste Frequenz (Mittenfrequenz der UB-Scheibe bzw. des Bandpasses) umgesetzt. An einem Kabel können somit bis zu 8 Empfänger betrieben werden.

 

Quelle: https://www.kws-electronic.de/videos-fachwissen/

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