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Siemens
Wie funktioniert ein Fehlerstromschutzschalter (FI)?

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Siemens
Wie funktioniert ein kombinierter Fehlerstrom- und Leitungsschutzschalter?

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Doepke
Warum löst mein Fehlerstromschutzschalter sporadisch aus?

Wenn bestimmte elektrische Geräte ein- oder ausgeschaltet werden, zum Beispiel eine LED Beleuchtungsanlage, Schaltnetzteile, Heizungspumpen oder Klimageräte, kann es zu sogenannten transienten Stoßströmen kommen. Den gleichen Effekt können Blitze haben…

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Dauer: 0:54 Minuten

Wenn bestimmte elektrische Geräte ein- oder ausgeschaltet werden, zum Beispiel eine LED Beleuchtungsanlage, Schaltnetzteile, Heizungspumpen oder Klimageräte, kann es zu sogenannten transienten Stoßströmen kommen. Den gleichen Effekt können Blitze haben, wenn sie in der Nähe einschlagen. Diese Einschaltimpulse können einen Typ A Fehlerstromschutzschalter bereits zum Auslösen bringen. In Schaltnetzteilen sind Kondensatoren gegen Erde geschaltet; nicht für die Funktionalität, sondern aus Gründen der elektromagnetischen Verträglichkeit.

Fehlerstromschutzschalter mit dem Zusatz KV oder auch Typ F Fehlerstromschutzschalter haben eine erhöhte Immunität gegenüber Stoßströmen. Diese Eigenschaft wird auch gerne als gewitterfest bezeichnet. Sie verzögern um 10 ms, also für eine Halbwelle, ehe sie auslösen. Der Personenschutz wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Um die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen, kann man die Geräte problemlos austauschen.

Doepke
Welche Messungen muss ich an einem Fehlerstromschutzschalter machen?

Vor einer Messung ist es zunächst wichtig zu wissen, um welche Netzform und um welchen Typ von RCD es sich handelt.

Bei der Netzform wird unterschieden zwischen TN, TT und IT Netz. Dementsprechend muss man im Vorfeld verschiedene Normenlagen zum Thema Messung beachten.

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Dauer: 1:55 Minuten

Vor einer Messung ist es zunächst wichtig zu wissen, um welche Netzform und um welchen Typ von RCD es sich handelt.

Bei der Netzform wird unterschieden zwischen TN, TT und IT Netz. Dementsprechend muss man im Vorfeld verschiedene Normenlagen zum Thema Messung beachten.

Des Weiteren ist es noch wichtig zu wissen, was und wie geprüft werden soll. Bei der Zeitmessung spielt die Höhe des Prüfstroms eine wichtige Rolle, während bei der Schwellenmessung die Art des Prüfstroms der ausschlaggebende Faktor ist.

Je nach Form und Höhe des Fehlerstroms sind unterschiedliche Auslöseschwellen und -zeiten in den Produktnormen definiert:
Bei einem Wechselfehlerstrom soll der RCD spätestens beim aufgedruckten Nennwert ausgelöst haben. Für pulsierende oder angeschnittene Fehlerströme ist die Schwelle auf das 1,4-Fache des Nennwertes angehoben.

Bei den Auslösezeiten gelten ähnliche Regeln: Wenn beispielsweise mit einem einfachen Nennfehlerstrom geprüft wird, muss der Schalter spätestens bei 300 ms auslösen, also beim fünffachen der bekannten 40 ms. Auch hier sind bei pulsierenden Gleichfehlerströmen zwar dieselben Auslösezeiten anzunehmen, der Prüfstrom ist aber auf das 1,4-Fache zu erhöhen. Das heißt konkret am Beispiel des fünffachen Prüfstroms: 1,4 × 5 × I∆n.

Für Verwirrung sorgt gelegentlich die DC-Schwelle bei den RCDs des Typs B und B+, die beim doppelten Nennwert liegen darf.

Das heißt aber nicht, weil 60 mA doppelt so viel sind wie 30 mA, sind sie auch doppelt so gefährlich. Die Auslöseschwellen sind an die Herzkammerflimmergrenze nach IEC 60479 angelehnt. Danach ist bei 50 Hz mit dem höchsten Risiko kardiologischer Schädigungen am menschlichen Körper zu rechnen. Bei anderen Frequenzen nimmt die Gefahr dagegen ab.

Folgende Messungen sollten Sie also am RCD durchführen und dokumentieren:

Auslösezeit, Auslösestrom AC und wenn ein Typ B verbaut ist auch den Auslösestrom DC ansteigend.

ABB
Welcher FI Typ ist der Richtige?

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ABB
Wo muss ein AFDD eingesetzt werden?

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Dauer: 1:31 Minuten

Doepke
Darf man in Deutschland noch AC- Fehlerstromschutzschalter verwenden?

In Deutschland unterscheiden wir normalerweise vier unterschiedliche RCD-Typen, nämlich Typ: A, F, B und B+. RCDs vom Typ AC dürfen hier seit dem Jahr 1985 nicht mehr in Neuanlagen zum Einsatz kommen. Weltweit sind sie aber sehr verbreitet und in einigen ausländischen Errichtungsbestimmungen sind sie als Schutzmaßnahme zugelassen.

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Grundlagen / Einsteiger
Dauer: 1:12 Minuten

In Deutschland unterscheiden wir normalerweise vier unterschiedliche RCD-Typen, nämlich Typ: A, F, B und B+. RCDs vom Typ AC dürfen hier seit dem Jahr 1985 nicht mehr in Neuanlagen zum Einsatz kommen. Weltweit sind sie aber sehr verbreitet und in einigen ausländischen Errichtungsbestimmungen sind sie als Schutzmaßnahme zugelassen. RCDs vom Typ AC erfassen rein sinusförmige Wechselfehlerströme, aber keine Wechselfehlerströme und pulsierende Gleichfehlerströme.

Sollten in alten Anlagen noch Schalter des Typs AC verbaut sein, entscheidet die Gefährdungsbeurteilung einer Elektrofachkraft, ob der Schalter ausgetauscht werden muss.

In den meisten modernen Anlagen sind jedoch Geräte angeschlossen, die Wechselfehlerströme und pulsierende Gleichfehlerströme erzeugen können.

Weil diese von einem Typ AC nicht erkannt werden, ist es definitiv ratsam, AC-Schalter zu ersetzen. Welcher Typ Fehlerstromschutzschalter stattdessen zum Einsatz kommt, muss danach entschieden werden, mit welchen Fehlerströmen durch angeschlossene Geräte zu rechnen ist.

Bei Elektrogeräten, die aus dem Ausland importiert sind ist Aufmerksamkeit geboten. Wenn bei einem solchen Gerät ein AC-Schalter verbaut ist, darf es in Deutschland nicht in Betrieb gehen. Der Schalter muss vorher ausgetauscht werden.

Siedle
Kann ein In-Home Bus System „Plug+Play“ programmiert werden?

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Dauer: 1:48 Minuten

Siedle
Kann ein In-Home Bus System „manuell-teach in“ programmiert werden?

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Dauer: 1:35 Minuten

Siedle
Kann ein In-Home Bus System mit „Software“ programmiert werden?

Wer: S.Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG

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Dauer: 5:39 Minuten

Schneider Electric
Was versteht man unter der smarten Energieverteilung?

Smarte Gesamtlösung Teil 1

(Teil 2 und 3 finden Sie unter Fortgeschrittene

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Dauer: 2:15 Minuten

EATON
Kann eine SPS auch in der Installationstechnik eingesetzt werden?

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Dauer: 8:17 Minuten

ABB
Was ist Zigbee?

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Dauer: 2:40 Minuten

Eltako
Wie kann ich eine bestehende Aus- bzw. Wechselschaltung einfach nachrüsten?

Ich möchte mehr Flexibilität durch einen Funktaster.

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Dauer: 1:46 Minuten

Eltako
Wie funktioniert die Dunstabzugshauben-Steuerung in Verbindung mit Kaminöfen in offenen Wohnräumen?

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Dauer: 1:22 Minuten

Eltako
Wie kann ich Bewegungsmelder draußen in meine bestehende Installation per Powerline einbinden?

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Dauer: 1:09 Minuten

Hager
Wie plane ich eine Zähleranlage?

Wer: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co.KG

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Dauer: 4:20Minuten

Hager
Wie erfülle ich die Dokumentationspflicht für die Planung von elektrischen Anlagen im Wohnbau?

Wer: Hager Vertriebsgesellschaft mbH & Co.KG

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Dauer: 4:11 Minuten

Doepke
Wie kann ich in elektrischen Anlagen auf die wiederkehrende Isolationsmessung verzichten?

Die wiederkehrende Isolationsmessung ist oft ziemlich aufwändig. Anlagenteile müssen zunächst abgeklemmt und stromlos geschaltet werden, wodurch die komplette Anlage zum Stillstand kommt. Das bedeutet für den Betreiber einer elektrischen Anlage…

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Dauer: 1:29 Minuten

Die wiederkehrende Isolationsmessung ist oft ziemlich aufwändig. Anlagenteile müssen zunächst abgeklemmt und stromlos geschaltet werden, wodurch die komplette Anlage zum Stillstand kommt. Das bedeutet für den Betreiber einer elektrischen Anlage nicht nur einen hohen Arbeitsaufwand, sondern hat auch negative wirtschaftliche Folgen. Es hätte also viele Vorteile, auf die wiederkehrende Isolationsmessung verzichten zu können. Es gibt eine Möglichkeit, die normativ zugelassen ist:

Wenn ein Stromkreis durch ein Differenzstrom-Überwachungsgerät oder ein Isolationsüberwachungseinrichtung ständig überwacht wird kann auf die Messung des Isolationswiderstands verzichtet werden.

Wichtig ist hierbei zu beachten, dass diese Überwachung dokumentiert und diese Dokumentation durch eine Elektrofachkraft geprüft wird.

Eine Möglichkeit kann zum Beispiel der Einbau eines Differenzstromwandlers DCTR und die Nutzung der passenden Software, des DCTR-Manager sein. In der Software wird nicht nur der Anlagenzustand dokumentiert, sondern sie sorgt auch dafür, dass Anlagenveränderungen bei Bedarf über potentialfreie Kontakte gemeldet werden. Über diese potentialfreien Kontakte kann in Verbindung mit einem Schaltgerät die Anlage sogar abschalten, wenn bestimmte Schwellwerte überschritten werden. Das Schaltgerät kann zum Beispiel ein Leistungsschalter sein. Die Schwellwerte lassen sich individuell konfigurieren.

Der Differenzstromwandler ist inklusive Auswerteeinheit verfügbar, wodurch ein einfacher Einbau gewährleistet ist: Aktive Leiter werden durch den Wandler geführt, das Ethernet-Kabel wird verbunden und die Software wird gestartet.

Siemens
Wie wähle ich den richtigen Lasttrennschalter aus?

Wer: Siemens AG

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Dauer: 2:32 Minuten

Siemens
Wie funktioniert ein Leitungsschutzschalter (LS)?

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Dauer: 2:14 Minuten

Hager
Wie plane und installiere ich eine Universal-Bodendose?

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Dauer: 5:17 Minuten

ABB
Wie wird ein Messsystem richtig eingebaut und angeschlossen?

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Dauer: 4:00 Minuten

ABB
Wie einfach muss eine Inbetriebnahme bei Zeitschaltuhren sein?

Wer: ABB | BUSCH-JAEGER | STRIEBEL & JOHN

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Dauer: 3:43 Minuten

Doepke
Ist ein Typ B Schalter in Baustromverteilern Pflicht?

Ja, seit Mai 2021 ist ein Fehlerstromschutzschalter des Typs B in Baustroverteilern Pflicht. Im Oktober 2018 wurde die neue Norm VDE 0100 -704 angepasst.

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Dauer: 0:53 Minuten

Ja, seit Mai 2021 ist ein Fehlerstromschutzschalter des Typs B in Baustroverteilern Pflicht. Im Oktober 2018 wurde die neue Norm VDE 0100 -704 angepasst.

Besonderheit hier war, dass Sie parallel zur alten Ausgabe sofort gültig geschaltet wurde. Man konnte also seitdem sowohl nach der alten Norm, als auch nach der neuen Norm aufbauen.

Dabei durften die beiden Normvorgaben allerdings nicht gemischt werden und es musste genau dokumentiert werden, nach welcher Fassung der Norm gearbeitet wird.

Die Übergangsfrist ist nun zum Mai 2021 zu Ende gegangen. Seitdem müssen alle Baustromverteiler mit einem Typ B ausgestattet sein.

Genauer: Alle dreiphasigen Steckdosen bis 32 A müssen mit einem Fehlerstromschutzschalter des Typs B mit 30 mA Bemessungsfehlerstrom gesichert sein. Für Steckdosen bis einschließlich 63 A, ist auch ein Typ B bis 500 mA Bemessungsfehlerstrom zugelassen.

Schuko-Steckdosen können über einen Typ B geschützt werden, dürfen aber auch weiterhin mit einem Typ A oder F betrieben werden.

Siemens
Welche Bedeutung hat die IP Schutzklasse?

Wer: Siemens AG

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Dauer: 1:03 Minuten

Fortgeschrittene

Siemens
Wie stelle ich Anwendern mein LWE Projekt in der Cloud zur Verfügung?

Wer: Siemens AG

Fortgeschrittene 
Dauer: 2:22 Minuten

Schneider Electric
Was benötigt man um die Normen AR-N 4100 und VDE 0100-443 zu erfüllen?

Smarte Gesamtlösung Teil 2 

(Teil 1 -Was versteht man unter der smarten Energieverteilung?)

Wer: Schneider Electric GmbH

Fortgeschrittene 
Dauer: 3:36 Minuten

Schneider Electric
Wie kann ich meine Energieverbräuche erkennen und kontrollieren?

Smarte Gesamtlösung Teil 3

Wer: Schneider Electric GmbH

Fortgeschrittene 
Dauer: 2:40 Minuten

Schneider Electric
Baustromverteiler – Fehlerstromschutzschalter: Was besagt die VDE 0100 704?

Wer: Schneider Electric GmbH

Fortgeschrittene 
Dauer: 5:06 Minuten