Intelligentes Licht basierend auf Bluetooth Mesh Netzwerken

Parkhäuser und Tiefgaragen: Schluss mit Dauerbeleuchtung

Praxisbeispiel 1: Tiefgarage in Köln 

1982 gebaut, bietet die Tiefgarage Platz für insgesamt 139 PKW. Die 4 Parkbereiche wurden vor der Renovierung von insgesamt 75 LF-Leuchten mit jeweils 60 Watt beleuchtet. Ohne den Einsatz einer Steuerung blieb das Licht Tag und Nacht dauerhaft eingeschaltet. Anstelle der in die Jahre gekommenen Beleuchtung der Tiefgarage kommen nun LED-Sensor-Wannenleuchten RS PRO Connect 5100 LED zum Einsatz. Eine Steuerung, die auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt ist, sorgt dafür, dass Licht immer genau dort eingeschaltet wird, wo sich Nutzer aufhalten und Licht gebraucht wird. Individuell einstellbare Zeitintervalle sorgen dafür, dass das Licht auf einen gedimmten Lichtlevel runterfährt, wenn keine Nutzung mehr detektiert wird. Das Licht schaltet sich komplett aus, wenn sich längere Zeit niemand mehr in dem entsprechenden Bereich aufhält. Durch diese Lichtlösung können die Gesamtbetriebskosten um 94,4% gesenkt werden. Die vom TÜV-zertifizierte, webbasierte PROLog Software ermittelt konkrete Einsparpotentiale bei Energie-, Leuchtmittel- und Servicekosten sowie CO2-Emissionen anhand des Nutzerverhaltens und der Lichtverhältnisse vor Ort.

Beeindruckende Senkung der Betriebskosten nach Renovierung

Eine vor der Renovierung durchgeführte Verbrauchs- und Nutzungsmessung mit dem PROLogMessgerät prognostizierte ein Einsparpotential von 94,4%. Der Messzeitraum betrug ca. 4 Wochen.

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Inhalt:

  • Produkt-Vorstellung RS PRO Connect 5100 LED
  • Vorstellung der Schwarmintelligenz
  • Erläuterung des neuen Bluetooth Mesh Standards
  • Ansatzpunkt: Kostenersparnisse bei Renovierung

Lernziele:

  • Verständnis zum Produkt entwickeln
  • Verständnis zur Technologie und dem Bluetooth Mesh entwickeln
  • Verständnis zu den enormen Cost Savings und den damit einhergehenden Ansatzpunkten für den Vertrieb entwickeln
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Das Licht der Zukunft

Praxisbeispiel 2: Parkgarage Wohnanlage Heuried/Zürich

Die Parkgarage wird in unterschiedliche Bereiche eingeteilt, sodass die Lichtsteuerung noch optimaler abgestimmt werden kann. Wenn das Auto in den Erfassungsbereich des ersten Sensors kommt, schaltet sich in diesem Bereich automatisch das Licht an. Gelangt das Auto in den zweiten Sektor, wird auch dieses Licht angeschaltet. Nach Verlassen des Autos geht das Licht nach einer Minute wieder in den Grundzustand, nach 10 Minuten schaltet sich das Licht komplett aus.

Wie genau das funktioniert und was sich dadurch verändert hat, sehen sie im folgenden Video.

 

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Bluetooth Mesh Technologie

Bluetooth Mesh ist die Wahl, wenn es um Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit geht. Eigenschaften, die bei einer Lichtsteuerung besonders wichtig sind. Gerade wenn sich Sender und Empfänger nicht in unmittelbarer Nähe befinden und Nachrichten auf weitere Distanzen wie z.B. in einem Bürogebäude ausgetauscht werden müssen, können die Vorteile des Mesh Netzwerkes genutzt werden.

Doch wie funktioniert Bluetooth Mesh?

Bluetooth Mesh nutzt ein sogenanntes «managed flood message relay» Verfahren. Das heisst, alle Teilnehmer des Netzwerks – die Nodes – erhalten dieselbe Nachricht und können diese auch weiterleiten. Dadurch ist es möglich, mehrere tausend Teilnehmer zu erreichen und gleichzeitig trotzdem eine hohe Performance und Zuverlässigkeit des Netzwerks zu garantieren.

Das Verfahren kann mit Nachrichtendiensten aus den sozialen Medien verglichen werden. Alle Nodes können Nachrichten an das Netzwerk senden («publish») und Nachrichten abonnieren («subscribe»).

Alle Nodes in einer Gruppe, welche beispielsweise am Status des Lichtwertes interessiert sind, können diese Nachrichten abonnieren. Sensoren, Schalter und Leuchten kommunizieren direkt miteinander. Durch das Konzept der Dezentralisierung entfällt eine zentrale Steuereinheit, was bedeutet, dass auch bei einem Ausfall von einem oder mehreren Nodes die Lichtsteuerung weiterhin funktioniert.

Die effiziente Datenübertragung bei Bluetooth Mesh reduziert die Belastung des Funknetzes und garantiert eine hohe Zuverlässigkeit. Die Grösse der sogenannten Payload der zu übertragenen Nachrichten ist optimiert, um möglichst wenig Funk-Traffic innerhalb des Netzwerks zu generieren. Möchte man zum Beispiel den Lichtlevel setzen, reicht es, das Kommando «Light Lightness Set» (2 Bytes) den «Lightness Level» (2 Byte) sowie einen «Transaction Identifier» (1 Byte: neue Nachricht oder erneute Übertragung), zu senden. Möchte man den Lichtlevel («Lightness Level») auf das Maximum setzen, lautet die Nachricht dann also: 0x82 4C FF FF 00.

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STEINEL Vertrieb GmbH
Dieselstraße 80-84
D-33442 Herzebrock-Clarholz, Germany

Text- und Bildquelle: STEINEL Vertrieb GmbH